Christlich Demokratische Union Deutschlands                                  

  CDU -   STADTVERBAND STEINBACH

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                                                Vorsitzender: Siegfried Czarnetzki - Königsteiner Straße 2 - 61449 Steinbach (Taunus)

                                             Telefon: 0 61 71 – 7 64 21 - Telefax: 0 61 71 – 98 36 44 - E-Mail: info@CDU-Steinbach.com

 

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PRESSEMITTEILUNG

 

Der Landtagswahlkampf hat in Steinbach begonnen

 

In einem SPD Schaukasten in der Berliner Straße befindet sich ein Plakat auf dem die Abschaltung aller Atomkraftwerke gefordert wird.

 

Wenn ROT - Rot/Grün in Hessen im Januar die Landtagswahl gewinnen sollte, sind u. a. zwei einschneidende Konsequenzen auf dem wichtigen Energiesektor unausbleiblich:

 

  • Biblis A und B werden dann lt. SPD Kandidatin umgehend abgeschaltet. 60 % Strom für Hessen fehlen.

  • Der Bau eines neuen Kohlen-Großkraftwerk bei Hanau mit hohem Wirkungsgrad wird verhindert, weitere 30 % Strom für Hessen fehlen.

 

Daher lehnt die CDU Steinbach eine Forderung zur Abschaltung aller Atomkraftwerke ab, da niemand sagen kann, woher sicherer und wirtschaftlicher Ersatz kommen wird.

 

Das Energieprogramm der Sozialdemokraten ist illusorisch; kaum jemand wird es der SPD abnehmen, dass binnen weniger Jahre vollständig auf Atomstrom verzichtet werden kann. Zudem sind dem Ausbau von Windkraftanlagen und der Energiegewinnung aus Biomasse Grenzen gesetzt.

 

Im Hinblick auf die gigantischen Herausforderungen in der Energiepolitik ist es nicht angebracht, einzelne Energieträger aus linken, ideologischen Gründen aus der Diskussion auszuklammern, nur weil sie nicht in ein vorgefasstes Konzept passen. Vielmehr muss eine Lösung gefunden werden, bei der sich alle verfügbaren Energieträger in einem ökonomisch und ökologisch ausgewogenen Energiemix ergänzen.

 

Unbestritten tragen die regenerativen Energien zum Klimaschutz bei. Sie sind allerdings nicht imstande, in der hessischen Stromerzeugung den Anteil der Kernenergie von 60 Prozent kurz- und mittelfristig zu ersetzen. Durch Gutachten konnte nachgewiesen werden, dass durch den von rot-grün propagierten vorzeitigen Ausstieg aus der Kernenergie bis zum Jahr 2015 zusätzliche CO2-Emissionen von bis zu 18 Millionen Tonnen pro Jahr erfolgen. Damit werden sämtliche Anstrengungen im Klimaschutz zunichte gemacht.

 

Auch im künftigen Energiemix hat daher die Kernenergie ihren Platz. Es ist in hohem Maße unverantwortlich, Kernkraftwerke mit dem weltweit höchsten Sicherheitsniveau vorzeitig abzuschalten und mangels echter und  verlässlicher Alternativen auf Stromimporte (meist in Kernkraftwerken gewonnen) aus dem Ausland auszuweichen und damit Standortvorteile zu verschenken.

 

Wer diese Zusammenhänge verneint, verkennt die ökonomischen und ökologischen Realitäten und ist für eine Regierungsverantwortung nicht geeignet.

Siegfried Czarnetzki