Christlich Demokratische Union Deutschlands                                  

  CDU -   STADTVERBAND STEINBACH

__________________________________________________________________________________________________________________________________________________

                                               

                                       

Vorsitzender: Michael Dill - Austraße 2a - 61449 Steinbach (Taunus) -  Telefon: 0 61 71 – 8 66 04 60 – E-Mail: info@CDU-Steinbach.com

 

 zurück zur Übersicht                                                                                                                             Startseite

 

TZ Printausgabe vom 20.12.2007

Architekten-Wettbewerb entschieden +++ Baubeginn: Anfang 2009 +++ Sporthalle wird saniert

So soll die neue Grundschule aussehen Von Anke Hillebrecht

Steinbach. Nach einer zwölfstündigen Sitzung waren sich die Preisrichter einig, welches der 482 Architekturbüros den Neubau der Geschwister-Scholl-Schule planen darf. Dem Entwurf der CCR Architekten BDA aus Stuttgart sei es gelungen, das Grundstück sinnvoll zu gliedern sowie wohlproportionierte Freiflächen zu bilden, wie Landrat Ulrich Krebs (CDU) bei der Vorstellung der Pläne herausstellte. 30 Architekturbüros waren in die engere Auswahl gekommen.


Hinein in die neue Grundschule, die im Frühjahr oder Sommer 2010 fertig sein soll, geht es durch eine große, helle Halle, von der eine Treppe in den oberen Stock führt. Damit werden gleich zwei Wünsche der Schulgemeinde wahr, wie Schulleiterin Sabine Schulze betont: Zum einen wird es nun einen richtigen Haupteingang geben, der nicht über den eigentlichen Schulhof zu erreichen ist, und zum anderen kann der hohe Eingangsbereich mitunter auch als Aula genutzt werden.

 

Von der Halle geht’s in die Mensa und weiter ins abgetrennte Betreuungszentrum, das auch groß genug für den Betrieb einer Ganztagsschule wäre. Zunächst aber werden dort sechs Gruppen eingerichtet. Den Bedarf dafür sieht Bürgermeister Peter Frosch (CDU) als gegeben. Wie Schulze war auch er Mitglied des Preisgerichts. Die Stadt beteiligt sich mit 2,5 Millionen Euro an den Kosten; 1,5 Millionen soll die Vermarktung einer Fläche auf dem Schulgelände einbringen; dort werden zehn Reihenhäuser entstehen. Die Beteiligung am Betreuungszentrum hat das Stadtparlament bereits beschlossen.

Das Schulgebäude wird die Wohnbebauung akustisch abschirmen, denn der Pausenhof liegt geschützt gen Süden – mit Blick ins Grün der Kleingartenanlage. An eine zuvor angedachte Erweiterung der Schule dorthin wird in Anbetracht der sinkenden Schülerzahlen nicht mehr gedacht. Die GSS hat derzeit 420 Schüler – 100 davon werden betreut – und soll als vierzügige Grundschule weitergeführt werden. „Da wird es grün bleiben“, versicherte Frosch.

Anders als jetzt wird es ein großes hufeisenförmiges Gebäude und einen großen Pausenhof geben – aus Sicht der Schulleiterin ein weiterer Vorteil, da es derzeit mehrere kleine Gebäude und einen verwinkelten, schwierig zu beaufsichtigenden Schulhof gibt.

Während der Rathauschef froh ist, dass zumindest der Baubeginn – geplant ist dieser für Anfang 2009 – noch in seine Amtszeit fällt, ist es in den Augen der Rektorin höchste Zeit. „Der Neubau darf nicht noch weiter verschoben werden“, sagt sie mit Blick darauf, dass der Startschuss schon früher vorgesehen war. Die Dächer seien marode, und die Heizung drohe jederzeit auszufallen. Die Sporthalle der Grundschule dagegen soll stehen bleiben und wird saniert.

Die Wettbewerbsarbeiten sind von Mittwoch, 16. Januar, bis Freitag, 25. Januar, in der Taunus-Galerie im Landratsamt (Haus 2, Erdgeschoss und 1. Stock) zu sehen. Öffnungszeiten: montags bis mittwochs von 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr.