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Christlich Demokratische Union Deutschlands
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TZ Printausgabe vom 15.01.2007
Schulneubau: Wettbewerb im Frühjahr?
Steinbach. Der Neubau für die Geschwister-Scholl-Schule ist ein „sehr, sehr wichtiges Projekt“ für Steinbach, weiß Landrat Ulrich Krebs (CDU). In diesem Jahr soll nun der Architektenwettbewerb gestartet werden, versicherte der Schuldezernent am Sonntag den Gästen des Neujahrsempfangs der Christdemokraten im Steinbacher Bürgerhaus. Bürgermeister Peter Frosch (CDU) rechnet mit einem Start im Frühjahr. Anfang 2008 könnte dann mit den Bauarbeiten begonnen werden, sagte der Rathauschef der TZ.
Bereits im März vorigen Jahres hatte der Kreisausschuss sein Okay für den Wettbewerb gegeben. „Ich freue mich, dass es jetzt bald losgeht“, hatte Frosch damals gesagt. Als Hauptgrund dafür, warum der Entscheid bislang nicht gestartet wurde, nannte der Bürgermeister gestern den Umzugstermin für die Steinbacher Grundschüler, der noch nicht festgestanden habe. Wie berichtet, sollen die Jungen und Mädchen für die Dauer der Bauarbeiten ins alte Stierstädter Schulhaus umziehen. Nach Einschätzung des Bürgermeisters gab es aber auch Verzögerungen wegen der Landratswahl im vorigen Jahr. Mitten im Wahlkampf steckte Krebs noch, als er Anfang 2006 zu Gast beim CDU-Neujahrsempfang in Steinbach war. Damals hatte er als Kandidat für den Posten des Landrats seine Ziele kurz vorgestellt. Diesmal lautete sein Thema „Herausforderungen der Kreispolitik in 2007“. Drei Schwerpunkte setzte Krebs in seiner Rede: das Schulbauprogramm, die Hochtaunus-Kliniken und Verkehrsprojekte.
Der Landrat hob erneut hervor, dass die Umlage – die auch Steinbachs Haushalt schwer belastet – für die Finanzierung der noch geplanten Schulbauprojekte gebraucht werde. Gut ausgestattete Schulen sind nach Ansicht Krebs’ ein wichtiger Standortfaktor und damit ein Grund für Menschen, in eine Stadt zu ziehen. Der Landrat zeigte sich überzeugt, dass Kreis und Stadt beim Neubau der Geschwister-Scholl-Schule zu einer „guten Vereinbarung“ kommen. An der Finanzierung des geplanten Betreuungszentrums muss sich Steinbach bekanntlich mit mehreren Millionen Euro beteiligen. Die Schule mit angeschlossenem Zentrum erachtet Krebs auch als wichtig, weil dort Kinder aus Familien mit sozialer Problematik aufgefangen werden könnten.
Beim Thema Hochtaunus-Kliniken ging der Landrat davon aus, dass die Zukunft der Einrichtungen, derzeit ein zentrales Thema der Kreispolitik, die Steinbacher wegen nahe gelegener Krankenhäuser in Frankfurt und im Main-Taunus-Kreis wohl weniger beschäftigt. Krebs hob hervor, dass für einen Neubau ein Gelände von 70 000 bis 80 000 Quadratmetern zur Verfügung stehen müsste, und das sei nicht ganz so einfach bereitzustellen. Wohl auch wegen der Finanzprobleme Steinbachs betonte Krebs, dass das Bauprojekt nicht aus der Kreisumlage finanziert werden solle.
Bei den Verkehrsprojekten im Kreisgebiet steht freilich für die Steinbacher die Südumgehung im Vordergrund. Krebs sicherte Bürgermeister Frosch und dessen an den Verhandlungen beteiligten Kollegen seine Unterstützung zu. „Denn wir brauchen eine Entlastung“, bekräftigte der Landrat. Und da Krebs auch das Thema Regionaltangente West angesprochen hatte, nutzte Rathauschef Frosch anschließend gleich die Gelegenheit, zu betonen, dass Steinbach diesmal dabei sein und einen Haltepunkt wolle. Wenn schon die Taunusbahn „an uns vorbeirattert“. (mj)
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